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Mein Urlaub beginnt mit einem schönen Flug über
ein wolkenfreies Süddeutschland und die Alpen, die Ankunft in
Antalya stimmt mit einem wunderschönen Sonnenuntergang hinter den
Bergen auf einen erlebnisreichen 10-tägigen Wander- und Badeurlaub
ein. |
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Nachdem ich am Flughafen unter den mindestens
100 Schildern das mit meinem Namen entdeckt habe, manövriert mich
Hasan mit türkischer Gelassenheit durch die Straßen Antalyas und ich
bekomme einen ersten Eindruck, was es heißt mal wieder einen
südländischen Fahrstil zu entdecken, der bei uns in Deutschland zu
einem 100%igen Verkehrschaos führen würde.
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Nach einer 1,5 stündigen Fahrt, immer die Küste
entlang in Richtung Süden an Kemer vorbei, biegen wir schließlich
links von der Küstenstraße ab, und eine schmale Serpentinenstraße
führt uns in das Dorf Cirali, wo mich Hasan bei seinem
Fischrestaurant absetzt und mich Serif, der Chef von seb-tours
empfängt. |
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Nach der ersten Nacht, in der mich die Hähne ab
und zu aufgeweckt haben (dies ist wohl der einzigste Kritikpunkt an
der Reise, als Stadtmensch ist man solche penetranten Dorfgeräusche
einfach nicht mehr gewohnt) starten wir nach dem Frühstück die erste
Besichtigungstour durch das Dorf. |
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Obwohl sich Cirali in den letzten
Jahren wohl sehr vergrößert hat, sind die meisten Hotels und
Pensionen unter Bäumen „versteckt“. Vom Meer aus würde man nicht
meinen, dass es in dieser Bucht so ein weitläufiges Dorf gibt. Von
einer Anhöhe aus, sieht man sehr schön die bewässerten Citrusgärten.
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Nach einer Erfrischung im Meer über Mittag geht
es dann am späten Nachmittag über die Chimaira-Flammen hinauf nach
Ulupinar, wo wir in einem sehr leckeren Restaurant die anderen Gäste
der Pension zum Abendessen treffen. (An dieser Stelle ein kleiner
Tipp für Wanderer, die in den „warmen“ Monaten hier her kommen. Mich
hat diese Wanderung am 1. Tag am meisten angestrengt, obwohl wir
erst am Spätnachmittag losgewandert sind. Also lieber einen Tag mehr
zur Akklimatisation einplanen!) |
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Am Dienstag gab´s dann eine wunderschöne
Besichtigungstour der alten Ruinenstadt Olympos. Die Bucht ist
wirklich einzigartig und man würde nicht meinen was sich unter der
Vegetation alles an alten Steinen und Gemäuern verbirgt. Für
Archäologen sicher ein wahres Paradies. Aber auch für Naturgenießer
eine tolle Entdeckungstour mit herrlichen
Aussichtspunkten. |
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Nachdem ich mich dann am Mittwoch bei einer
schönen Bootstour so richtig entspannt hatte, ging es am Donnerstag
gestärkt auf eine Tageswanderung von Cirali nach Adrasan. Der Weg
führt zunächst wieder entlang des Baches bei Olympos und dann immer
im Wald bergauf bis zu einem schönen Aussichtspunkt auf die Bucht
von Ceneviz. Von dort aus geht es dann weiter hinauf zu den Ruinen
von „Alt“-Olympos. Ein wirkliche schöne Waldwanderung, die man auch
bei wärmeren Temperaturen aushält. |
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Der Weg hinab
nach Adrasan, vorbei an den Almen ist landschaftlich ebenfalls
einmalig. Und so langsam wächst in mir der Gedanke im Frühjahr noch
einmal hierher zu kommen, wenn alles blüht und die jetzt
ausgetrockneten Bachläufe noch Wasser führen. Nach der langen
Wanderung gibt es am Abend mal wieder ein leckeres Essen bei Ahmet,
dem Chef der Kütle Pensyon. |
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Am Freitag ist Markttag und wir fahren nach
Kumluca. Der Obst- und Gemüsemarkt ist wirklich sehenswert und man
kann seinen Früchtevorrat wieder decken.
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Das Wochenende wird ausgiebig zum Baden genutzt.
Ich versuche eine Strategie zu entwickeln den Strand optimal
auszunutzen. Vormittags ist es in Olympos am schönsten. Da sind noch
wenig Touristen unterwegs (die Ausflugs-schiffchen kommen meist erst
am Nachmittag). Unter dem Oleander kann man herrlich geschützt im
Schatten liegen und nach dem Wellenbad im Meer sorgt das Flüsschen
für eine kühle „Dusche“. Gegen abend wäre es optimal am anderen Ende
der Bucht zu baden, da bleibt die Sonne am längsten, leider war mir
der Weg jedes Mal zu weit. |
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Ein weiteres Highlight waren die Caretta Caretta
Meeresschildkröten, die ich am frühen morgen auf ihrem
beschwerlichen Weg vom Nest zum Meer beobachten konnte. Dafür lohnt
es sich wirklich auch im Urlaub mal früh aufzustehen (was wegen der
besagten Hähne auch gar nicht so schwierig ist). Frisch geschlüpfte
Schildkröten und einen Sonnenaufgang über dem Meer....für mich war
das einer der Höhepunkte dieses Urlaubes. |
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Am Montag ist dann auch schon mein letzter
Wandertag. Es schließen sich uns vier weitere Wanderlustige an, so
dass wir früh am morgen zu sechst von Cirali aus in Richtung Norden
loswandern. Schon nach dem ersten kleineren Anstieg hat man einen
einmaligen Ausblick auf die Bucht von Cirali. Der Weg führt immer an
der Küste entlang, mal bergauf dann wieder bergab (eben wie in der
Tourbeschreibung angegeben). |
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Als wir dann in der ersten Bucht ankommen könnte
ich schon ins Meer springen. Aber ok, wir haben ja noch ein kleines
Stückchen vor uns. Zu dieser Wanderung ist nur zu sagen, Genuss pur,
mit einem herrlichen Bad im Meer zum Abschluss. Den Rest erzählen
die Bilder. Nachdem uns Mahmud mit seinem Boot nach Cirali
zurückbringt genehmigen wir uns am Strand noch ein Bier.
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Nach einem letzten Badetag am Strand ist selbst
die Fahrt nach Antalya noch ein Erlebnis (nachdem es ja bei der
Ankunft schon dunkel war) und ich steige mit dem Gefühl in den
Flieger ein, dass ich hier ganz sicher mal wieder Urlaub machen
werde.
Heide Esswein/Stuttgart/Sept. 04
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